“Die Finanzmärkte” sind nicht schuld

Auf dem F.A.Z.-Wirtschaftsblog Fazit schreibt Alexander Armbruster über die Notwendigkeit von Finanzmärkten und ihre demokratisierenden Wirkungen. Außerdem stellt er zu recht fest, dass die derzeitige Schieflage der (EU)-Staaten vorrangig durch eine zu sehr auf Schulden basierende Finanzierung des Gemeinwesens zurück zu führen ist.

Ehrlicherweise dürften wir nicht überrascht davon sein, dass die Soziale Frage zum Thema an den Märkten wird, nachdem sie an die Börse gebracht worden ist. Schließlich ist es meist ein Börsengang der Sozialen Frage, wenn Staaten am Kapitalmarkt Geld leihen.

Dem kann ich nur zustimmen, viele von den heutigen Problemen hätte man mit etwas Zurückhaltung durchaus vermeiden können. Aber wer sich nur durch Schulden finanzieren kann, ist natürlich auf wohlwollende Kreditgeber angewiesen. Wenn man diese durch sein Geschäftsgebaren verprellt (z.B. durch die Verweigerung der Rückzahlung, also einen “Schuldenschnitt”), dann steht man eben dumm da. Und dafür können die “Finanzmärkte” nun mal nichts.

Einen anderen wichtigen Punkt will ich hier mal unkommentiert lassen:

Und eines sollte zum Schluss auch nicht vergessen werden: Die internationale Vernetzung, die wir auf den Weltfinanzmärkten mittlerweile erreicht haben, mag kompliziert und unübersichtlich und vielleicht auch anfällig sein. Sie führt aber auch dazu, dass sich (finanzvernetzte) Länder zweimal überlegen, ob und wie sie miteinander streiten, die vielen Gipfel sprechen Bände. Die hohe Vernetzung erzwingt Zusammenarbeit und die Suche nach gemeinsamen Lösungen und sichert ein Stück weit den Weltfrieden.

Klare Leseempfehlung für

Wir brauchen Finanzmärkte – schon allein für den Weltfrieden auf FAZ.NET

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